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„Der Kirta erfreut mit einigen Neuerungen“

Beste Stimmung trotz Wolkenhimmel beim Auftakt am Samstag – Neugestalteter Festplatz – Eigene Hütte fürs Kinderprogramm

Altötting. Der Kirtastart am Wochenende hat mit einigen Premieren aufgewartet – eingebettet in Altbewährtes und traditionell Bekanntes wie den farbenfrohen Auszug. Angeführt vom Neuöttinger Spielmanns- und Fanfarenzug ging es von der Stinglhamerstraße über den Kapellplatz und den Tillyplatz zur Burghauser Straße und dann weiter auf der Traunsteiner Straße hinaus zum Dultplatz. Der Himmel war bewölkt, der guten Laune tat das aber keinen Abbruch. Auch ungezählte Zaungäste warteten wieder entlang der Strecke.
Eingereiht hatten sich die Trachtler mit einer großen Gruppe, die Schützen, der Wirtschaftsverband und die Kastler Hochradfahrer, um nur einige zu nennen. In der ersten Kutsche saßen Bürgermeister Stephan Antwerpen, Landrat Erwin Schneider und MdB Stephan Mayer, in der zweiten die Ehrenbürger und Altbürgermeister Herbert Hofauer und Richard Antwerpen. Letztgenannter wurde begleitet von seinem Sohn Martin Antwerpen. Der ÖDP-Mann war der einzige Stadtrat, der fahren durfte. Die weiteren Mitglieder des Gremiums hatten sich den Fußgruppen angeschlossen.
Den Abschluss des Zuges bildeten die Mitglieder und Mitarbeiter der Brauerei- und Festwirtsfamilie Hell, an der Spitze Bräu Georg Hell und Festwirt Sebastian Hell. Und auch das große Schmuckfass der Brauerei durfte nicht fehlen; der Wagen wurde von vier herausgeputzten Rössern gezogen.
Soweit das Gewohnte und Althergebrachte – Neues findet sich dann am Dultplatz. So gibt es heuer keinen Kirtaweiher mehr, sondern einen handgeschnitzten Kirtabrunnen, der herbstlich geschmückt worden ist. Ebenfalls zum ersten Mal wurde eine Kirtahütte aufgestellt, in der nachmittags ein buntes Unterhaltungsprogramm für die Kinder geboten ist. Und auch neu war am gestrigen Sonntag der Handwerkermarkt auf dem Platz neben der Burghauser Straße. Es gab allerlei Dekoratives und Nützliches, von Blumengestecken bis hin zu Wollwaren. Und im großen Zelt in der Mitte durften die Kinder selbst Hand anlegen und mit Holz basteln.
Doch zurück zum Samstag: Nach dem Kirtaauszug wurde im Stadl das Herbstvolksfest gebührend eröffnet. Christine Burghart, die Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes, der den Kirta veranstaltet, verlieh ihrer Freude darüber Ausdruck, dass nach zwei Jahren Zwangspause heuer wieder gefeiert werden kann; sie hieß die Gäste aus nah und fern willkommen.
Und dann folgten noch zwei Premieren: Zum ersten Mal sprach Stephan Antwerpen in seiner Funktion als Bürgermeister sein Kirta-Grußwort. Er hob insbesondere Familie Hell hervor, die den Stadl wieder stilvoll und in herbstlicher Anmutung geschmückt hat.
Die wichtigste Aufgabe fiel schließlich Simone Müller zu. Die neue Kirtareferentin musste das erste Fass Kirtadunkel anzapfen. Von Bräu Georg Hell mit grünem Schurz ausgestattet, ging sie beherzt ans Werk. Fast ohne Spritzer trieb sie den Hahn ins Fass, der dritte Schlag diente eigentlich nur noch der Sicherheit.
„Ozapft is!“ – nach diesem Ruf von Simone Müller bekamen die Ehrengäste die ersten Massen ausgeschenkt und die Bedienungen machten sich auf den Weg unter die Gäste im beheizten Stadl. Der Kirta dauert bis Montag, 3. Oktober. – ecs

 

Quelle: ANA 27.09.22

„Kirta ’22 – ein fröhliches Fest für die ganze Familie“

Von 24. September bis 3. Oktober wird gefeiert – Die Kulisse bildet ein gemütlicher Dorfplatz rund um den Kirtabrunnen

Altötting. Auf der Stadel-Baustelle präsentierten am Dienstagvormittag die Verantwortlichen des Wirtschaftsverbandes und Familienmitglieder des Altöttinger Hell-Bräu das Programm des Altöttinger Kirta ’22. Das Familienfest wartet von 24. September bis 3. Oktober mit gut Bewährtem, aber auch vielem Neuen auf.

Die Mitarbeiter der Kunstholzbaufirma Schmid aus Pleiskirchen sind gerade dabei, den Stadel zu errichten. Das Grundgerüst stand am Dienstag bereits, das Dach war schon geschlossen. Aber rund um den gedeckten Tisch anlässlich der Pressekonferenz waren die Handwerker fleißig, aber auch lautstark am Werkeln. Schließlich drängt die Zeit, es sind nur noch zehn Tage bis zum Kirtastart.

Die neue Kirtareferentin beim Wirtschaftsverband, Simone Müller vom Friseursalon Kopfsache, sprach von einem gemütlichen Dorfplatz, der die Kulisse bilden soll. Statt des Weihers wird es einen Kirtabrunnen aus Holz geben, der im Berchtesgadener Land gemacht wird. Einen kleinen Fuhrpark mit Autoscooter, Karussell und weiteren Fahrgeschäften,

mit regionalen Brotzeitständen, Losbuden und mehr wird es geben. Weil der Kirta ein Fest für Jung und Alt ist, sollen alle Generationen Angebote bekommen – die Großen im Kirtastadel, der 1200 Leuten im Inneren und im Biergarten Platz bietet, und der Nachwuchs wird in der kleinen Hütte gegenüber unterhalten. Neben Simone Müller informierten noch Christine Burghart als Vorsitzende und Martina Irgmeier für die CityCard-Aktionen über das Kirta-Programm. Los geht’s am 24. September mit dem Kirta-Auszug, der um 14 Uhr in der Stinglhamer Straße startet. Christine Burghart wird im Kirtastadel anzapfen – die Leistungsanforderung liegt laut Wirtschaftsverband bei zwei Schlägen. Der 25. September steht im Zeichen des Brauchtums- und Handwerkermarktes mit 25 Ausstellern; die Altöttinger Trachtler sorgen für ein passendes Rahmenprogramm. Der 26. September steht im Zeichen der CityCard, die heuer 20-Jähriges feiert – inklusive Gewinnspiel. Weitere Attraktionen sind die Trachtenmodenschau am 28. September und das Vespatreffen am 2. Oktober, dem verkaufsoffenen Sonntag.

Kirtareferentin Simone Müller freut sich auch darüber, dass Kindergärten, Schulen und Vereine am Kinderprogramm mitarbeiten, etwa die Bienen AG der Weiß-Ferdl-Schule, der Landschaftspflegeverband mit seinen Samenbomben für die heimische Blühwiese oder der TV Altötting mit seinen Kickbox- und Leichtathletikangeboten. In der Kirtahütte ist jeden Tag etwas geboten und als weiterer Höhepunkt hat sich Manfred Zallinger aus Erlbach mit seiner Lamaherde angekündigt.

Bräuin Simone Hell wies noch auf den Tag der Familien und Senioren am 27. September hin, bei dem im Stadel die Senioren mit Ingrid Weiß singen, während in der Hütte Sybille Garus-Maier und der Jugendchor St. Josef die Kleinen begeistern sollen, sowie auf das CSU-Schafkopfturnier am 1. Oktober ab 9 Uhr. Zusammen mit ihrem Sohn Sebastian, dem Festwirt, stellte sie noch die Angebote im Stadel vor – die abwechslungsreiche Musik beispielsweise von der Schladl Musi und Barny & Friends, von der Stoabuckl Musi, Die Allgeier bis zu Bernie & The Drifters. Serviert wird herbstliche Küche – also Wild und Geflügel, Schwammerl, Kürbis & Co, aber auch Kaffee, Kuchen und Süßes. Es gibt ermäßigten Mittagstisch. Und die Getränkekarte weist 45 Posten auf, sagte Sebastian Hell. Zentral darauf natürlich die Edelbiere aus der eigenen Brauerei, zuvörderst das Kirta-Dunkel und das Dult-Märzen. Serviert werden die Biere als Maß und Halbe, Getränke wie Wein, Federweißer und Alkoholfreies in den gebräuchlichen Glasgrößen. Die Mass Bier kostet wie auf der Dult 10,40 Euro. Und an der Kirtabar oder in der Weinlaube kann noch ein Absacker genossen werden. − ecs

 

Quelle: ANA 14.09.22

„Drei Schläge bei der Premiere“

Markus Schütz eröffnet erstmals den Kirta – Herbstdult dauert bis 6. Oktober

Altötting. Ob die Knie tatsächlich schlotterten, wie Bürgermeister Herbert Hofauer anmerkte, war wegen der grünen Schütze nicht zu sehen. Aber die Hände zitterten schon merklich, als Markus Schütz am Samstagnachmittag im Kirta-Stadl der Festwirtsfamilie Hell zum Schlegel griff, um das erste Fass Bier anzuzapfen. Es war schließlich Premiere für ihn; erst seit diesem Jahr ist er Kirtareferent des Wirtschaftsverbandes. Und Landrat Erwin Schneider hatte ihn noch zusätzlich nervös gemacht. Der Bürgermeister wiederum spottete in Richtung Landrat, dass dieser nur „gescheid daherredt, aber das ganze Jahr kein Fass anzapft“. Hofauers Vorhersage jedenfalls, dass Markus Schütz drei Schläge brauche, wurde wahr. Und dann hieß es: „Auf einen schönen Kirta!“ Zum 44. Mal findet das Herbstvolksfest heuer statt. Schütz, Schneider und Hofauer verliehen in ihren kurzen Grußworten an die Gäste, die schon am Nachmittag zahlreich den Hellstadl füllten und auch in der Weinlaube von Peter Mayer anzutreffen waren, ihrer Hoffnung Ausdruck, dass der Kirta friedlich verläuft, dass viele Gäste kommen und dass gute Geschäfte gemacht werden. Und natürlich, dass das Wetter hält. Zumindest beim Auftakt konnten Veranstalter, Teilnehmer und Zaungäste nicht klagen. Entgegen der ursprünglichen Prognosen regnete es nicht, die Sonne spitze sogar durch die Wolken. So kamen die Teilnehmer des Kirtaumzugs trockenen Fußes zum Dultplatz. Angeführt wurde die Festprozession vom Neuöttinger Spielmannszug, die Vereine der Stadt waren in ihren Trachten dabei, die Honoratioren fuhren in den Kutschen. Die Spitze des Wirtschaftsverbands, der heuer 50-jähriges Bestehen feiert, war gleich an den knallroten Herzerl-Luftballons zu erkennen. Festwirte und Bedienungen marschierten ebenfalls mit. Den Abschluss bildete ein Autokorso.  − ecs

 

Quelle: ANA 30.09.19

„Der Kirta ist gerüstet“

Mit gleich zwei Holzhütten startet Altötting am Samstag ins zweite Volksfest

Altötting. Zwei Tage noch, dann stemmt sich der Altöttinger Dultplatz wieder gegen das Herbstgrau. Kirta ist angesagt, das zweite Volksfest im Altöttinger Jahresverlauf. Die Aufbauarbeiten sind so gut wie abgeschlossen.
Schon am Dienstagnachmittag warteten Kettenkarussell sowie das Gros der Los-, Schieß- und Schmankerlbuden weitgehend betriebsbereit darauf, dass es losgeht. Am Autoscooter wurden letzte Bodenplatten und Leitungsanschlüsse verlegt. Nur vom Kirta-Weiher war noch nichts zu sehen.
Viel zu tun gibt es dieses Jahr für Peter Mayer und seine Familie. Schließlich sind sie mit ihrer Weinlaube zum zehnten Mal auf dem Kirta vertreten. Entsprechend hoch sind heuer die Ansprüche. Anders als bislang ist Mayer heuer mit einer kompletten Holzhütte angerückt. Wesentlich mehr Sitzplätze und eine Heizung biete der 12,5 auf zehn Meter große Bau, dazu komme ein 14 auf acht Meter großer Biergarten, schwärmt Peter Mayer, der am Samstag mit lateinamerikanischen Klängen starten will und sich dank seiner Hütte auch im Fall von Regen und Kälte gerüstet sieht.
Offizieller Startschuss des Kirta ist am 28. September um 14 Uhr. Wie gewohnt, geht es per Festzug vom Stadtzentrum aus zum Dultplatz. Dort steht heuer jeder Kirta-Tag unter einem anderen Thema – vom Tag der Vereine über den Madls-Abend bis hin zum Bienen-Kirta. Den ersten Tag haben Kirta-Referent Markus Schütz und seine Kollegen vom Wirtschaftsverband unter das Motto „Tag der guten Nachbarschaft“ gestellt, mit den „Los Chicos“ in der Weinlaube und „AllGeier“ im Kirta-Stadl.
Letzterer steht heuer schon etwas länger auf dem Dultplatz. Eine Woche vor dem Kirta- Start nutzte Wirtschaftsverbands-Schriftführerin Martina Irgmeier, früher Hofauer, den Stadl, um dort nach der kirchlichen Hochzeit zu feiern. Entsprechend sei ein Gutteil der Aufbauarbeiten dieses Jahr schon im Vorfeld angefallen, sagt Senior-Bräu Georg Hell – die Woche vor dem Kirtabeginn sei dafür entspannter.
Überhaupt habe sich im fünften Jahr des Kirta-Stadls schon ausreichend Erfahrung eingestellt, um die Arbeiten zügig zu erledigen. So stand für den gestrigen Spätnachmittag wieder das Stadlschmücken mit Hopfenreben an. Mehr als 150 buschige Reben sollen im Holzbau das passende Ambiente dafür schaffen, dass auch eine ordentliche Menge des mit den Dolden verbundenen Getränks unter die Kirtabesucher kommt.  − ckl

 

Quelle: ANA 26.09.19